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Einführung in die klassische Ästhetik

(SS 2007)

  • Beginn: 25.04.2007
  • Zeit: mittwochs 12.00-14.00 Uhr
  • Ort: HS 1a

Die Vorlesung wird in Grundprobleme der klassischen Ästhetik, Kunstphilosophie und Poetologie einführen und sie an Hand exemplarischer Texte erläutern. Sie richtet sich sowohl an Studenten der Philosophie als auch an Studen­ten der deutschen Literaturwissenschaft. Folgende Themenkomplexe sind vorgesehen: Baumgarten: Ästhetik als „Wissenschaft von der sinnlichen Erkenntnis“; Herder, Mendelssohn: Ästhetik als „sinnliche Wahr­neh­mung“ (Aisthesis); Kant: Ästhetische Reflexion als „Erkenntnis überhaupt“; Schiller: Ästhetik als „ästhetische Erziehung“; Jacobi, Jean Paul: Ästhetik als Denker­schütterung; Schelling: Kunst als „Organon der Philoso­phie“; Friedrich Schlegel, Novalis: Poesie als „Gemüts­erregungs­kunst“; Schopenhauer: Kunst als Entlastungund Einübung in Resignation; Hegel: Schönheit als Darstellung der „Einheit von Begriff und Erscheinung“; Kierkegaard: Kunst als „indirekte Mitteilung“. - Die Vorlesung ist so angelegt, dass bei ihrer regelmäßiger Teilnahme auch ohne vertiefende Hausarbeit zu folgen ist. An der Vorlesung können Studenten im Grund- und Hauptstudium sowie interessierte Hörer anderer Fachbereiche teilnehmen.

Semesterplan

1. Sitzung

Einführung: Ästhetik als eigenständige philosophische Disziplin

2.Sitzung

Baumgarten: Ästhetik als Wissenschaft von der sinnlichen Erkenntnis;

Johann Christoph Gottsched (1700-1766): „Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen“ (1730).

Lessing: „Hamburgische Dramaturgie“ (1767/69)

3.Sitzung

Herder, Mendelssohn: Ästhetik als sinnliche Wahrnehmung

4. Sitzung

Das Erhabene (Longin, Burke, Mendelssohn, Kant, Schiller, Lyotard)

5. Sitzung

Kant: Ästhetische Reflexion als Erkenntnis überhaupt. Der systematische Ort der Kritik der Urteilskraft

6. Sitzung

Kant: Die Analytik des Schönen und Erhabenen

Kant: Die Wende zum Kunstwerk

7. Sitzung

Moritz: Versuch einer Vereinigung aller schönen Künste und Wissenschaften unter dem Begriff des in sich selbst Vollendeten“

Schiller: Ästhetik als ästhetische Erziehung

8. Sitzung

Schiller: Der Autonomiebegriff der Kunst und die transzendental-anthropologische Ableitung des Spieltriebs („Ästhetische Briefe“ 7 - 9 u. 10 - 15).

9. Sitzung

Friedrich Schlegels Begriff der Ironie und das Projekt einer Kommenden Mythologie

10. Sitzung

Ästhetische Erfahrung als selbstreferentieller Prozeß: Novalis’ Theorie des ordo inversus.

11. Sitzung

Ästhetik als Denkerschütterung – Jacobi, Jean Paul, Bonaventura

12. Sitzung

Schopenhauer: Kunst als Entlastung und als Einübung in Resignation

13. Sitzung

Kierkegaard: Über den Begriff der Ironie. Negative Ästhetik und Kunst als indirekte Mitteilung

Details

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Hans Feger
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