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Ironie und Ironiekritik bei Kierkegaard

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Hauptseminar

  • Zeit: donnerstags 16:00-18:00 Uhr (2 SWS)
  • Ort: KL 32 123 (Übungsraum)
  • Beginn: 17.04.2008

(Masterstudiengang Deutschsprachige Literatur; Masterstudiengang Philosophie; AVL Modul Ästhetik und Literaturtheorie)

In der Ironiekritik Kierkegaards steht der Ästhetiker für die unentschiedene Haltung des Menschen zu seinem Dasein, da er über dessen Möglichkeiten reflektiert, ohne sich für die Wirklichkeit zu entscheiden. Kierkegaard hat als erster von dieser Kritik ausgehend Überlegungen zu einer (negativen) Ästhetik angestellt, die die Forderung erfüllt, dass der Suche nach ei­ner wahren Wirklichkeit nicht erst im Ethischen, sondern schon im Ästhetischen entsprochen werden müsse, damit sie nicht sittlich fragwürdig wird.

Das Seminar wird zunächst zentrale Texte zum Romantischen Ironiebegriff lesen, in einem zweiten Schritt die Ironiekritik Kierkegaards in seiner Magisterschrift „Über den Begriff der Ironie” (1841) thematisieren und schließlich anhand der Romansituation von „Entweder-Oder” (1843) die Entstehung einer ethischen Lebensanschauung herausarbeiten, wie sie aus der Überwindung einer ästhetischen Lebenshaltung entstehen soll. Mit Kierkegaards Prosaschrift „Die Wiederholung” soll das Seminar schließen.

Seminarplan

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Zur Einführung

Gerhard vom Hofe: Die Romantikkritik Sören Kierkegaards. Frankfurt am Main 1972.

 

Hans Feger
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